[Radtour Süd1]

Dorstener Geschichte - Station 17: Altendorf Ulfkotte

Am 16. März 2004 wurde die historische Station in Altendorf-Ulfkotte feierlich eingeweiht. Mit einem kleinen Festakt sollte die 17. Geschichtsstation an die Bürger in Altendorf-Ulfkotte übergeben werden.

Am Ende wurde es doch eine größere Feierlichkeit, denn zahlreiche Anwohner ließen es sich nicht nehmen, am Abend zur Kardinal-von-Galen-Schule zu kommen und dem feierlichen Ereignis beizuwohnen. Wolfgang Gorniak, Direktor des Gymnasiums Petrinum und Mitglied des Lions Club Dorsten-Hanse war völlig überrascht angesichts der Zuschauermenge. „Ich finde es ganz toll, dass so viele Bürger hierher gekommen sind und damit zeigen, dass sie großes Interesse an der Geschichte ihres Ortes haben."



um 2000 v. Chr.

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Hügelgräber im heutigen Gebiet der Gemeinde deuten auf eine erste Besiedlung hin.

Die Welt­bevölkerung beträgt 320 Millionen Menschen.

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900

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Altendorf-Ulfkotte gehört zur Grundherrschaft der Edelfrau Athalgard in Dorsten.

Altes Bauernhaus

vor 1075

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Die Edelfrau Imeza schenkt dem Kanonikerstift Xanten Hof und Grundherrschaft Dorsten. Infolgedessen gehören Altendorf und Ulfkotte zur Xantener Pfarre Dorsten.

Heinrich der Löwe gründet die Stadt Braun­schweig.

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1150

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„Aldenthorpa" leistet Abgaben an die Abtei Werden. Grundherren über einzelne Höfe sind außer der Benediktinerabtei Werden die Abtei Essen, der Erzbischof von Köln und als wichtigster das Kanonikerstift Xanten.

In Flandern revoltieren die Textil­handwerker gegen die Abhängigkeit von den Kaufleuten.

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um 1280

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Im Abgabenverzeichnis des Stiftes Xanten werden „Hulslar (später Ulfkotte) et Aldendorpe" genannt.

15./16. Jh.

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Mit dem Kauf einzelner Höfe wird die Stadt Dorsten Grundherr in Altendorf-Ulfkotte.

Die Niederländer gründen die Kapkolonie in Südafrika.

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1602

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Der Erzbischof von Köln verleiht das Recht zur Errichtung der Rapphofs-Mühle an der „Hasselbeke".

um 1765

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Der Bau des „Gahlener Kohlenweges" hat für die Entwicklung der Bauerschaften Altendorf und Ulfkotte eine große Bedeutung.

um 1800

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Die erste „Schule zu Grävingheide" entsteht. Die heutige Kardinal-von-Galen-Schule wird 1966 errichtet.

Schul­gebäude nach 1900

1841

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Altendorf-Ulfkotte gehört als selbstständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister zum neu gegründeten Amt Marl.

Evangelische Kirche

1938

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Die erste kath. Kirche (Hl. Kreuz) wird gebaut. Nach der Errichtung der neuen Pfarrkirche (1973) nutzt die Evangelische Kirchengemeinde Dorsten das alte Kirchengebäude als Gotteshaus.

Der ameri­kanische Astronaut Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond.

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1969

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Die Ruhrkohle nimmt den Wetterschacht am Polsumer Weg in Betrieb.

Katholische Kirche Hl. Kreuz - 1973 eingeweiht

1975

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Seit der kommunalen Neuordnung gehört Altendorf-Ulfkotte wieder zu Dorsten. Gleichzeitig kommt der frühere Kirchhellener Ortsteil Tönsholt zu Altendorf-Ulfkotte.

1984

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Für die Schachtanlage Fürst-Leopold-Baldur wird der Bau einer Halde festgelegt. Mehrere Höfe müssen der „Hürfeldhalde" weichen.

M. Gorbatschow wird Staats­oberhaupt der UdSSR.

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1988

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Die Fertigstellung der Mehrzweckhalle ist für das Gemeindeleben ein großer Gewinn.

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Daten und Fakten

Eröffnung - 16. März 2004

Adresse - Kardinal-von-Galen-Schule

Geodaten - 51°38'07.5 7°00'41.2



Feierliche Übergabe am 16.03.2004

Bürgermeister Lütkenhorst mit den Mädchen und Jungen der 3. Klasse der Kardinal-von-Galen-Schule.

Sogar die Jüngsten leisteten ihren Beitrag zum Gelingen des Festaktes. Die dritte
Klasse der Kardinal-von-Galen-Schule hatte mit ihrer Lehrerin Maria Diekmann
ein Gedicht einstudiert und erntete damit großen Beifall. Bei so viel Anteilnahme
wollte sich auch der Bürgermeister nicht lumpen lassen. Nach seinen gut
gewählten Grußworten zitierte Lambert Lütkenhorst kurzerhand die
Grundschulkinder an die noch mit einem Tuch verdeckte Tafel. Mit viel Applaus
und vereinten Kräften gelang es die neue Geschichtsstation zu enthüllen.

Die Mädchen und Jungen versprechen, auf 'ihre' Station besonders sorgfältig Acht zu geben.

Interessierte Bürger können sich nun über die Geschichte von Altendorf-Ulfkotte einen Überblick verschaffen. Von der ersten Siedlung vor 2000 Jahren, über den Bau der ersten Katholischen Kirche, bis hin zur Fertigstellung der Mehrzweckhalle. Alles ist nun noch einmal lückenlos nachzulesen. Quelle: www.altendorf-ulfkotte.de