Die Altstadt von Dorsten

Wir haben Ihnen drei Themen zusammengestellt, auf deren Spuren Sie die Altstadt von Dorsten kennenlernen können. Was sind Ihre Interessen?

Sicht auf die Historie der Religionen in Dorsten. Hier sehen Sie Kirchen, Klöster, Schulen und Gedenkstätten. Weiter zu
Religion in Dorsten - Historischer Rundgang Altstadt.

Informationen über die mittelalterliche Stadtbefestigung von Dorsten. Hier erwarten Sie einen Rundgang vorbei an den Stadttoren, Überreste von Türmen und Mauern, Schützenwesen und Markt und Stadtwaage.
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Neuere Geschichte um die Industrialisierung, Banken, Zeitungen, Eisenbahn und Schifffahrt.
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Religion in Dorsten - Historischer Rundgang Altstadt

Sie beginnen Ihren Rundgang zum Thema Religion an der St. Agatha-Kirche im Zentrum der Altstadt. Während Sie die Kirche umrunden, wird Ihnen auffallen, dass die Kirche aus ihren vielfältigen Trümmerresten wieder aufgebaut wurde. Sie werden Kapitellreste, farbenfrohe Fliesen und unterschiedlichste Sandsteine entdecken. Bevor Sie links in die Ursulastraße einbiegen, sollten Sie einen Blick auf das Gebäude am Ende der Ihnen gegenüberliegenden Straße werfen. Der sogenannte Xantener Speicher ist eines der sehr wenigen Gebäude, die den zweiten Weltkrieg überlebt haben, liebevoll in Stand gehalten von den heutigen Hausbesitzern. Auf der rechten Seite vor dem Haupteingang des St. Ursula Gymnasiums finden Sie die nächste Geschichtsstation. Die bekannteste, ehemalige Schülerin des Gymnasiums ist Bestseller-Autorin Cornelia Funke, deren phantastische Geschichten nicht nur Kindern gefallen.

Während Sie weiter die Ursulastraße entlanggehen, kommen Sie am Restaurant Goldener Anker des Sternekochs Björn Freitag vorbei, überqueren den Westwall und erreichen auf der Rückseite des Einkaufszentrums die Fußgängerbrücke, die über den Wesel-Datteln-Kanal zum Gymnasium Petrinum führt. Dort wartet auf der linken Seite des Schulhofs die nächste Geschichtsstation auf Sie. Die Nähe zum Kanal bietet den Schülern eine ungewöhnliche sportliche Betätigung: Rudern in der Schülerruderriege. Auf der rechten Seite des Schulhofs finden Sie die nächste Geschichtsstation.

Nun geht es über die Fußgängerbrücke rechts am Einkaufszentrum vorbei zurück Richtung Innenstadt. Sie überqueren den Westwall mit Blick auf Reste der ehemaligen Stadtmauer an der rechts gelegenen Fußgängerampel, gehen weiter rechts und biegen nach wenigen Metern links in die Klosterstraße. Dort sehen Sie mit dem heutigen Caritas-Gebäude ein altes Klostergebäude und erreichen durch die Passage rechts das Kloster und die Kirche der Franziskaner aus den siebziger Jahren. Beim Umrunden der Kirche finden Sie die entsprechende Geschichtsstation. Das heutige Kloster wurde von einem ehemaligen Petrinumschüler, dem Architekten Manfred Ludes, geplant und gebaut.

Weiter geht es am Kaufhauskomplex vorbei rechts in die Patersgasse. Am Ende der Gasse geht es links in den Westgraben, an den sich der Südgraben anschließt und Sie erreichen nach einigen Minuten die nächsten Geschichtsstationen an der Wall- und Grabenanlage mit Blick auf das JMW (Jüdisches Museum Westfalen). Die Ende 2018 eröffnete, neue Dauerausstellung des Museums sollten Sie nach Beendigung Ihres Rundgangs auf jeden Fall besuchen.

Als nächstes treffen Sie auf die Geschichtsstation Kolpinghaus und mit einem kurzen Gang über den canale piccolo gelangen Sie zur letzten Geschichtsstation unseres Rundgangs vor der Johanneskirche. Über die Recklinghäuser Straße geht es zu Ihrem Ausgangspunkt zurück, der alles überragenden St. Agatha-Kirche.

Stadtbefestigung Dorsten - Historischer Rundgang

Sie beginnen Ihren Rundgang zum Thema Stadtbefestigung im Zentrum der Altstadt, auf dem Marktplatz vor dem Buchladen. Der Marktplatz ist besonders an Samstagen während des Wochenmarkts quirliger und anziehender Mittelpunkt der Stadt, bereichert durch die monatlich stattfindende Marktmusik in der nahegelegenen St. Agatha-Kirche.

Mit Blick auf das Glockenspielhaus verlassen Sie den Marktplatz und gehen rechts in Richtung Lippestraße. Die nächste Geschichtsstation finden Sie fast am Ende dieser Straße, auf der rechten Seite gelegen. Sehr dezent ist an dieser Stelle auch ein Hinweis auf den historischen Standort des Lippetores in der Pflasterung zu entdecken.

Am Ende der Fußgängerzone gehen Sie links in Richtung Westwall und gelangen auf kurzem Weg zur nächsten Station, direkt neben den Überresten des stupen torn (stumpfen Turm) und der Stadtmauer. Sie folgen dem Westwall bis Höhe Klosterstraße und halten sich dort rechts, um dem parallel verlaufenden Westwall zu folgen. Dort erwartet Sie im Vordergrund des Kriegerdenkmals (ehemaliger Mauerturm) die nächste Geschichtsstation.

Weiter geht es auf dem Westwall, der in die Gahlener Straße mündet. Mit dem Überqueren der Fußgängerampel erreichen Sie einen kleinen Platz mit Brunnen, der zu einer Pause einlädt und die nächste Geschichtsstation bereit hält.

Zurück geht es über die Fußgängerampel Richtung Essener Straße. Vor dem Beginn der Fußgängerzone geht es rechts in den Südgraben. Nachdem Sie an der Wall- und Grabenanlage bis zur Einmündung in die Fußgängerzone Recklinghäuser Straße gegangen sind, liegt auf der rechten Seite zwischen Kaufhaus und Johanneskirche der Platz der Deutschen Einheit, im hinteren Teil verweist ein Kubus auf die historische Bedeutung dieses Platzes. Leider existiert an dieser Stelle noch keine Geschichtsstation. An dieser Stelle befand sich das sogenannte Recklinghäuser Tor, drittes Stadttor und man könnte es vielleicht auch das Viehtor der Stadt nennen, da sich vor diesem Tor im Mittelalter die städtische Allmende befand.

Abschließend gehen Sie nun über die Recklinghäuser Straße Richtung Marktplatz. Die letzte Geschichtsstation finden Sie im Arkadenbereich des Alten Rathauses. Die Zukunft dieses geschichtsträchtigen Gebäudes sichert der Trägerverein Altes Rathaus mit vielfältigen kulturellen Angeboten.

Neuere Geschichte Dorstens - Rundgang Altstadt

Sie beginnen Ihren Rundgang im Zentrum der Altstadt, auf dem Marktplatz vor dem Buchladen. Der Marktplatz ist nach wie vor rühriger Mittelpunkt der Dorstener und wird im Jahresverlauf zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen, wie dem Dorstener Kultursommer oder auch dem Lichterfest, Treffpunkt der Stadtbewohner und den Gästen aus der Umgebung.

Sie verlassen den Marktplatz und biegen hinter der St. Agatha-Kirche rechts in die Suitbertusstraße ein. Am Ende der Straße überqueren Sie den Südgraben und an der Wall- und Grabenanlage finden Sie links die nächste Geschichtsstation mit Blick auf zwei Banken.

Nun gehen Sie einige Schritte links an der Wall- und Grabenanlage entlang, überqueren den canale piccolo und gehen geradeaus auf die Polizeiwache zu. Vor der Wache gehen Sie nach links, um dann direkt rechts über die Fußgängerbrücke den ZOB zu erreichen. In Höhe des Durchgangs zum Bahnhof erwartet Sie die nächste Geschichtsstation. Umbaumaßnahmen, begleitet durch die sogenannte Bahnhofsfamilie, werden diesen Bereich in den nächsten Jahren sehr verändern. Dreh- und Angelpunkt wird aber auch dann der alte Bahnhof als multifunktionales Gebäude sein.

Sie verlassen den ZOB Richtung Innenstadt, überqueren die Fußgängerampel in Höhe des Schnellrestaurants und gehen Richtung Julius-Ambrunn-Straße, die in den Südwall übergeht. In Höhe der Dorstener Zeitung stoßen Sie auf die nächste Geschichtsstation. Weiter geht es auf dem Südwall. An der nächsten Fußgängerampel überqueren Sie die Straße und gehen auf der anderen Seite noch einige Schritte auf der Gahlener Straße, um dann rechts in den Westwall abzubiegen. Einige Schritte hinter dem rechts liegenden Kriegerdenkmal erwartet Sie die nächste Geschichtsstation. Der große Grünbereich mit Resten der alten Stadtmauer lädt zum Aufenthalt ein.

Danach geht es weiter auf dem Westwall, den Sie in Höhe der Ampel überqueren und auf dem Sie dann bis vor dem Einkaufszentrum bleiben. Jetzt geht es links um das Einkaufszentrum herum. Sie überqueren die Hochstadenbrücke, dann den Hochstadenplatz und gehen bis zur Brüderstraße. Rechts liegt auf Ihrem Weg das Freizeitbad Atlantis, das Sie umrunden. Die Kurt-Schumacher-Straße verlassen Sie in Höhe der Dorstener Aak, dort befindet sich die letzte Geschichtsstation Ihres Rundgangs. Aber Sie sollten auf jeden Fall auch in den Bauch der Aak eintauchen. Bis zum frühen Nachmittag ist das täglich möglich und Ihnen wird Geschichte zum Anfassen geboten.

Um zu Ihrem Ausgangspunkt zurückzukehren, gehen Sie am Freizeitbad vorbei Richtung Innenstadt. Sie überqueren die Brücke über dem Wesel-Datteln-Kanal, queren den Westwall mit Blick auf das Restaurant Goldener Anker des Sternekochs Björn Freitag und gehen durch die Lippestraße Richtung Marktplatz.



Geschichte Dorstens - Alle Stationen in der Altstadt auf einen Blick



Stationen von Nord nach Süd

GS Lippetor

GS Stadtbefestigung

GS St. Ursula

GS Franziskanerkloster

GS Stadtwaage

GS St. Agatha

GS Dorsten Markt

GS Johanneskirche

GS Erler Findling

GS Schützenwesen

GS Jüdische Gemeinde

GS Kolpinghaus

GS Banken

GS Dorstener Zeitung

GS Essener Tor

GS Eisenbahn