Archiv der Events, Aufführungen und Festivals

Festival der Klangfarben - Benefizfestival 2002

Bilder der Akteure und Erklärungen von Joska Székely (von Dieter Kleine Hegermann - 16.04.2002)

Gospel, Spiritual, Jazz … ???
Kurze Antworten des Veranstalters Joska Szekely auf häufig gestellte Fragen:
Gospel und Spiritual werden oft nur mangelhaft unterschieden. Beide Liedformen sind in Amerika beheimatet und haben ursprünglich und eigentlich religiösen Inhalt.
Als Spirituals (=’Geistliche Lieder’) bezeichnet man zunächst die religiösen Lieder der englischen Einwanderer, als Negro Spirituals die durch Übernahme des afrikanischen 'Call-and-Response’ später varierte Form.
Die Liedform Gospel, eine städtische Version des Negro Spiritual, verkündet noch in ihrem Namen ihre Entstehungsgeschichte: Spontane Zurufe aus der Gemeinde während der Auslegung des Evangeliums (=’Gospel’), am „I love to tell the story“ – William Fischer (1869) – exemplarisch greifbar.
Gleichnisse Jesu und Geschichten aus dem Alten Testament, säkularisiert und in modernen Kontext übertragen, im Wechselgesang zwischen Vorsänger und Gemeinde vorgetragen, meist von rhythmishem Klatschen und Stampfen begleitet.
Jazz, eine Volksmusik der schwarzen Bevölkerung in den Südstaaten der USA, zu Beginn des 20.Jahrhunderts aus Blues, Gospel, Spiritual und amerikanischer Marsch- und Tanzmusik entstanden, mit prägendem Einfluss des afroamerikanischen Klaviermusikstils Ragtime (’zerrissener Takt’).
Zum New-Orleans-Jazz, der ersten Stilart der schwarzen Musiker, entwickelte sich als Pendant der so genannte Dixieland als ‚weiße’ Spielart, mit allmählicher Verlagerung ins neue Zentrum Chikago.
Heute holen sich die Jazzmusiker ihre Anregungen aus vielen benachbarten Musikgattungen, sowohl aus der Klassik als auch aus der Unterhaltungsmusik.
Klassische Besetzung eines Jazz-Hammond-Trios:
Hammondorgel Modell B3 mit einem Leslie Rotor-Tonkabinett der Type 122 (komplett mit Bank und Fußpedal ca. 180 kg), Gitarre, Drums (Schlagzeug).
Hammondorgel Modell B3: Zwei übereinander angeordnete Klaviaturen, je 61 Spieltasten, im Baßbereich 25 Fußpedale. Lautstärkeregelung für beide Manuale und die Baßpedale ein gemeinsames Lautstärkeregler-Pedal, auch "Schweller" genannt.
Leslie Rotor-Tonkabinett der Modellreihe 122 mit Röhren-Verstärker.
Schulprojekt: Kambodscha – Blick über den Tellerrand
COERR heißt Catholic Office of Emergency Relief and Refugees, deutsch: Katholisches Büro für Hilfe in Notfällen und für Flüchtlinge. COERR ist eine Institution der katholischen Kirche in Thailand, die in erster Linie humanitäre Ziele verfolgt, nicht missionarische nach alter Tradition. …
Ziele: Geld zu sammeln, um Projekte in Kambodscha zu finanzieren; Informationen über das Land zu sammeln und in der Schule zu veröffentlichen, damit das Projekt auch wirklich als Schulprojekt im Bewußtsein unserer Schüler/innen und Lehrer/innen verwurzelt ist. …
Projekt: Eine "Ursula-Schule" in Kambodscha, eingeweiht im Mai 1999,
in der Lesen, Schreiben und Rechnen für 450 Kinder unterrichtet wird. Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein klassisches Schulgebäude, sondern um ein Drei-Raum-Gebäude, aus Holz erbaut, mit dem Nötigsten ausgestattet. …
Weitere Projekte: Brunnenbau, Nähmaschinenkurse, Medizinische Versorgung …

Bilder Festival 2002 - Teil 2


MGV Deuten Ltg: Heinz Traber Einziger Männergospelchor in NRW


„Leistungschor im Deutschen Sängerbund“ - The Battle of Jericho -Swing Low, Sweet Chariot


Ohne Anspielung auf den gastgebenden Service-Club !!! „The lion sleeps tonight!“


Thomas András - ein virtuoser Organist, der um sich einen Kreis exzellenter Instrumentalisten schart


Joska Székely -Drums und Percussion


dazu die hinreißende Solistin Utami Andayani aus einer javanischen Musikerfamilie in Indonesien


Thomas András Hammond Combo