Archiv - Aktivities des Lionsclubs Dorsten-Hanse

Lions Markt der Hilfe

Presseberichte (von Peter Günther - 10.05.2013)

Der Westen - WAZ

Lions-Clubs
Benefizmarkt findet große Resonanz


Dorsten. „Das müssen wir schaffen“, appellierte Stefan Reken am Samstagmittag auf dem Marktplatz. Mit Erfolg: Mehrere hundert Teilnehmer reichten sich spontan die Hände, um per Menschenkette das Alte Rathaus mit dem Platz der Deutschen Einheit zu verbinden. Darunter waren auch Gäste aus Dormans.

Idee entstand vor etwa einem Jahr

Dort hatten die vier Lions-Clubs der Stadt eine Premiere auf die Beine gestellt: den ersten Lions-Markt der Hilfe, dessen Erlös an den Hospiz-Freundeskreis fließen wird. Im Einsatz waren rund 120 Ehrenamtliche der Clubs Dorsten, Dorsten-Lippe sowie Hanse und Dorsten-Wulfen.

„Die Idee ist vor rund einem Jahr entstanden“, erklärte Hans-Dieter Kollecker den Hintergrund. Der Präsident des Clubs Hanse zum Interesse: „Damit haben wir nicht gerechnet.“ Denn die Bitte der Lions, Spielzeug aller Art, Uhren oder Bücher für den guten Zweck abzugeben , wurde beinahe übererfüllt.

Auf fast 20 Ständen türmte sich die Ware, die die Lions verkauften. Aus Haushaltsauflösungen oder sehr gründlich ausgeräumten Kinderzimmern stammten die Spenden.Manchen Pkw-Kofferraum füllten die Spenden, die in den Vorwochen zusammen kamen.

„Die Leute sagen, was sie bezahlen möchten“, beschrieb Kollecker das Prinzip; bis auf den letzten Cent zu feilschen ersparten sich Anbieter und Käufer im Sinne des guten Zwecks. Viele Dorstener nutzten die Chance, in den zahllosen Kisten und Kartons nach interessanten Stücken zu suchen und vielleicht schöne Schnäppchen zu machen.

Um mit ihrem Geld dabei zu helfen, Schwerstkranken und Sterbenden sowie ihren Familien eine bessere Betreuung zu ermöglichen.

Rund 160 Mitglieder zählen die vier Clubs, am Samstag waren also fast alle auf den Beinen, um zu helfen. Um 7 Uhr in der Früh begann der Aufbau des Benefizmarkts.

„Etwas in der Stadt bewegen, das Positiv aufgenommen wird“, so formulierte Ursula Ansorge, Vorsitzende des Hospiz-Freundeskreises, ein Ziel der Aktion. Ihr Eindruck: „Die Bereitschaft zum Engagement ist da.“ Groß war die Freude im Verein, dass die Lions diesen unterstützen möchten. Ansorge: „Das ist eine Sache, die uns sehr glücklich macht.“ Schließlich tat sich für den Freundeskreis nach dem Aus des Benefizshops im Lippetor-Center ein „großes finanzielles Loch“ auf, so Ansorge. Als Teil des Palliativnetzwerks spes viva (2008 gegründet) will der Hospizdienst seinen Beitrag leisten, unterstützt vom Freundeskreis.

Wie sehr das durch den Markterlös gelingen kann, wollen die Lions in den nächsten Tagen ausrechnen, zumal auch Ausgaben zu decken sind. Am Erfolg des Markts lässt Kollecker keinen Zweifel: „Das ist eine riesengroße Resonanz der Bevölkerung.“ Wiederholung denkbar? „Wir wollen erst einmal Bilanz ziehen. Vielleicht in zwei Jahren.“

Von Andreas Rentel

Dorstener Zeitung

Tolle Resonanz: Lions-Markt der Hilfe brachte 8500 Euro für Hospizdienst

Dorsten Um 10 Uhr sollte der "Lions-Markt der Hilfe" am Samstag auf dem Platz der Deutschen Einheit starten, doch viele Schnäppchenjäger wollten nicht so lange warten und stöberten schon an den Ständen während des Aufbaus.

Die Lions-Clubs waren ebenso überrascht wie begeistert von der Resonanz. Die viele Arbeit hatte sich gelohnt. Seit November sammelte man Spenden für den guten Zweck.

Zwei LKW-Ladungen an Spenden

Die Bevölkerung zeigte sich gebefreudig und zwei LKW-Ladungen mit Spielwaren, Plüschtieren, Gesellschaftsspielen, Kinderbüchern, Romanen, Sachbüchern, Schallplatten, Haushaltswaren, Schmuck und vielen anderen Dingen kamen zusammen. Erstmals arbeiteten die vier Dorstener Lions-Clubs für den „Markt der Hilfe“ zusammen. Der große Erfolg stärkte den Willen, in Zukunft weitere Projekte gemeinsam anzugehen. Punkt 12 Uhr starteten die Präsidenten der vier Lions-Clubs eine Menschenkette am Alten Rathaus am Marktplatz. Bis zum „Markt der Hilfe“ reihten sich die Menschen auf.

Die Präsidenten spendeten Geld in einen Topf und reichten diesen in der Kette weiter. Von Person zu Person „vermehrte“ sich der Betrag. Die 15 Euro-Spende der Lions-Präsidenten am Anfang der Kette verzehnfachte sich so auf 150 Euro. Währenddessen ging auf dem „Markt der Hilfe“ der Verkauf weiter. Die Besucher stöberten und wurden meist auch fündig. Die Puppe zum Füttern fand ebenso Abnehmer wie das Hirschgeweih aus Metall, der Zinnkrug oder die Fahrradbeleuchtung.

Spiele und Spielzeug waren Renner

Kinderspielzeug und Gesellschaftsspiele waren aber die Renner. Die Kisten leerten sich und nur wenige Dinge mussten die „Lions“ am Abend wieder einpacken. Musikalisch wurde der Markt von Ten Sing, dem Fanfarenzug Holsterhausen und dem Jazz-Pianisten Thomas Andrasz begleitet. Dem Hospizdienst Dorsten kommt der Erlös des Marktes zugute. Beim „Markt der Hilfe“ wurden insgesamt 8500 Euro für den Hospizdienst Dorsten gesammelt.

von Ralf Pieper

Bilder vom Markt der Hilfe


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