"Dorstener Geschichte - Station 5: Maria Lindenhof

Einweihung der Geschichtsstation und Gedenken an das Wirken der Barmherzigen Brüder von Montabaur in der Heil- und Pflegeanstalt Maria Lindenhof am Volkstrauertag 2001.

Nationalsozialistische Ideologie. Euthanasie. Ermordung kranker, pflegebedürftiger Mitbürger.

"Das Schicksal der letzten Kranken … ist ungewiss. Es heißt zwar, daß sie auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt oder auch einfach nach Hause geschickt wurden, doch ist anzunehmen, daß viele von ihnen in den nächsten Jahren von den Nationalsozialisten ermordet wurden", (J.Ulfkotte).

"Bleib' stehen und erhebe Klage!" - Bürgermeister Lütkenhorst ruft mit dieser Grabinschrift aus der griechischen Antike zum Gedenken an das segensreiche Wirken der Barmherzigen Brüder von Montabaur auf.


 


Anstalt Maria Lindenhof Vorderansicht (Süd-Osten)


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Daten und Fakten

Eröffnung - 18. November 2001

Adresse - Begegnungszentrum Maria Lindenhof

Geodaten - N051°39'55" / E006°57'48"



Feierliche Übergabe am 18.November 2001


Die Gestaltung der Geschichtsstationen findet in der Bürgerschaft viel Anerkennung. Der Lions Club Dorsten-Hanse nennt daher dankbar seine Partner: Frau Annegret Tüshaus von der Agentur Werbe service und Elmar Figgener, Dipl.Ing., Architekt


Doktorhaus


Aus Montabaur angereist: Bruder Stephan (Bildmitte) und Bruder Probus (rechts im Bild), der Schulgemeinde des Petrinums seit Jahren wegen der Patenschaft für die schlichte Gedenkstätte dankbar verbunden, gedenken ihrer 28 Brüder, die hier ruhen.


Das Gelände der früheren Heil- und Pflegeanstalt "Marias Hof bei den Linden", in der um 1925 mehr als 500 Kranke betreut wurden, wird heute vom Gymnasium Petrinum, von der Volkshochschule, vom Erlebnis- und Spaßbad genutzt.