Dorstener Geschichte - Station: 38 Holsterhausen

Mit so manchem Familien-Anekdötchen „als Holsterhausener Jung“ enthüllte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst mit Wolfgang Hohn, König des Schützenvereins Holsterhausen 53, die 38. Geschichtsstation Dorstens.

Sie steht gegenüber der St. Antonius-Kirche an der Hagenbecker Straße. Die Stelle wurde ganz bewusst ausgesucht, wie Jochen Schräjahr vom Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten herausstellte. Denn das Gut Hagenbeck sei die Urzelle Holsterhausens.


Lambert Lütkenhorst erzählte aus seiner Kindheit, als seine Mutter die Antoniuskirche noch Mutterkirche nannte. Die Katholiken gingen auf die St. Bonifatius-Schule, die Protestanten auf die Martin-Luther-Schule. „Ich erzähl’ aber nicht, was die katholischen Jungs mit den evangelischen Mädchen auf dem Markt gemacht haben“, sagte er lächelnd.


Die Zeiten der Trennung in Holsterhausen sind vorbei. „Schließlich befinde ich mich als 53er auf dem Gebiet des Brudervereins Holsterhausen-Dorf“, sagte Hohn als bestes Beispiel grinsend. Schüler der Geschichts-AG am Gymnasium Petrinum und Mitglieder des Vereins für Orts- und Heimatkunde haben die Station vorbereitet. „Mit der Übergabe der nunmehr 38. Station Dorstener Geschichte konnte die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium, dem Lions Club Dorsten-Hanse und der Stadt fortgesetzt werden“, so Lambert Lütkenhorst.

Er zeigte sich sehr angetan, von der „besonders gelungenen“ Geschichtsstation. „Sie bringt die Geschichte des Ortsteils mit Menschen in Verbindung, die hier leben“, lobte der Verwaltungschef die Themenauswahl.Als Holsterhausener Bürger hob Lambert Lütkenhorst die Bedeutung des Stadtteils für die gesamte Stadt hervor. „Bevor Hermann vor 2000 Jahren den Römern eins auf die Nuss gegeben hat, waren die Römer in Holsterhausen. Wer kann das schon in Lembeck, Rhade und Altendorf sagen“, scherzte Lütkenhorst in launiger Art.



(Bericht: WAZ: Rupert Joemann)


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Daten und Fakten

Eröffnung - 29. Juni 2013

Adresse - Hagenbecker Straße

Geodaten -



Feierliche Übergabe am 29. Juni 2013