Dorstener Geschichte - Station 13: Geländepark Hardtberg

Christian Dopp, Alexandra Frey, Kai Kreuzberger sind innerhalb der Geschichts-AG zuständig für die Station Geländepark Hardtberg (14). Hier erfahren sie durch Heiner Nachbarschulte, Vors. des Reitervereins Lippe-Bruch, von der ungewöhnlichen Nutzung der ehemals landwirtschaftlichen Fläche des heutigen Sportgeländes: Acker- bzw. Weideland, Kiesgrube. Nach 1945 wird der Schutt aus der zerbombten Altstadt und aus Oberhausen hier angefüllt. Danach wurde die Fläche bis in die 80er Jahre wieder landwirtschaftlich genutzt und ist jetzt eine Sportstätte, auf der sogar nationale Wettkämpfe wie 1996 die Deutsche Meisterschaft im Voltigieren und 1997 die Goldene Schärpe der Pony-Reiter ausgetragen.
Heute treffen Reiter und Pferd auf ideale Bedingungen. Vorher allerdings waren – vornehmlich in Eigenleistung der Vereinsmitglieder - umfangreiche Arbeiten mit Hacke, Schaufel und Frontlader notwendig. Seit 1995 ist der Geländepark („auf Dorstens höchstem Punkt südlich der Lippe“) ein gesuchter Übungsplatz, geeignet für Vereinsturniere und größere Veranstaltungen.



Als Trainingsgelände ideal. Auch Kinder auf ihren Ponys werden hier beinahe spielerisch vertraut mit den Hindernissen des Parcours. 2001 hatten wir hier das Kreisturnier und das Landesturnier.


Da musste halt auch noch ein ’Teich’ her! Früher hatten unsere Ponyreiter, die doch immer sehr erfolgreich waren und insgesamt siebenmal den Deutschlandpreis gewonnen haben, oft Schwierigkeiten ins Wasser zu kommen. Seit wir diesen kleinen Wassertümpel haben und die Kinder jede Woche hier hin- und herreiten, gibt’s überhaupt keine Schwierigkeiten mehr. So ein Wassergraben macht selbst den Kleinen bald nichts mehr aus. Sie nehmen halt den Absprung von der niedrigeren Mauer!“

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Daten und Fakten

Eröffnung - 13. April 2003

Adresse - Hardtberg Östrich

Geodaten - N051°39'13" / E006°55'18"


Einweihung: Sonntag, 13. April 2003

im Rahmen des Geländetags 2003 des Reitervereins Lippe-Bruch


Bürgermeisterin Christel Briefs gratuliert und würdigt Einsatz und Leistung des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen und seines Vorsitzenden Heiner Nachbarschulte.


Christian Dopp, Alexandra Frey, Kai Kreuzberger und Josef Ulfkotte

Auf der topographischen Karte zeigt die blau eingetragene ’14’ (14. Geschichtsstation) die Lage der heutigen Sportanlage an. Gut zu sehen auch die Schienentrasse, über welche die Waggons mit dem Schutt vom Bahnhof Dorsten aus die frühere Kiesgrube erreichten.


Im Westen die Autobahnmeisterei, südlich von der Königsberger Allee nur durch eine schmale Schlucht mit winzigem Bachlauf getrennt - eine Sportstätte auf den Trümmern, auf dem Schutt der Stadt Dorsten.