"Dorstener Geschichte - Station: 33 Feldmark

Die mitlerweile 33. Geschichtsstation widmet sich ab sofort der Feldmark und steht direkt vor der Gaststätte Maas-Timpert an der Bochumer Straße. Am Samstag wurde die Glasplatte an prominenter Stelle von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst offiziell vorgestellt und enthüllt.

Als „schönes Zeichen der Verbundenheit” zwischen Kirche, Institutionen und Vereinen bewertete der Bürgermeister diese und alle anderen Stationen in der Stadt. Zumal diese auf der neuen Tafel eine wichtige Rolle spielen. Die geht historisch gar nicht so weit zurück wie andere Stationen im Stadtgebiet: Das Jahr 1852 und die Dorstener Glashütte markieren den Anfang.



Die Geschichts-AG unter Leitung von Dr. Josef Ulfkotte recherchierte wieder und sprach zum Beispiel mit Franz Maas-Timpert oder Ludwig Klapheck, der viel Wissenswertes und etliche Details zu den Sportanlagen im Stadtteil erzählen konnte.

Ulfkotte schilderte das Problem: „Was müssten wir alles erwähnen? Aber es passte längst nicht alles auf die Tafel.” So haben deren Macher und Gestalter prägnante Daten und Fakten zusammen getragen, die vielleicht auch manchem Feldmärker so nicht mehr bewusst seien, vermutete Lütkenhorst in seiner kurzen Begrüßung. „Manches ist vielleicht nicht mehr allen so geläufig.”

„Es war wichtig, die Feldmark historisch zu ordnen”

So erfährt der Leser der neuen Geschichtsstation, dass 1911 die evangelische Volkschule ihren Unterricht aufnahm. 1945, nach dem Krieg, diente der Saal Maas-Timpert für eine Übergangszeit als Notkirche, nahm zuvor auch französische Kriegsgefangene auf. Ab 1959 herrschte durch den Luftsportverein auf dem Segelflugplatz regelmäßig Betrieb. 1960 kam der Neubau der Gasanstalt hinzu.

Kaum noch bekannt: In Dorsten fuhr ab 1921 eine Straßenbahn. Die Innenstadt von Recklinghausen war Ziel der Tram, die hiesige Endhaltestelle lag an der Vestischen Allee, etwa im Bereich des großen Betonquaders auf dem heutigen Platz der Deutschen Einheit.
Quelle: WAZ _ Dorsten, 25.01.2010, Andreas Rentel


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Daten und Fakten

Eröffnung - 24. Januar 2010

Standort- Bochumer Str. 162

Geodaten - N051°38'56" / E006°58'58"



Feierliche Übergabe am 24. Januar 2010

Die Geschichts-AG unter Leitung von Dr. Josef Ulfkotte recherchierte wieder bewährt. Im Dorstener Stadtarchiv und im Heimatkalender schauten die Schüler nach, sprachen mit Bürgern, die sich an die jüngere Geschichte noch gut erinnern können.


Der Bürgermeister enthüllte feierlich.


Das Tambourcorps Dorsten-Hardt spielte das Eröffnungsständchen . Der kleine Cedric erwies sich als guter Nachwuchs-Tamboursmajor.


„Es wurde hitzig diskutiert, welcher Standort es sein soll”, beschrieben Ann-Cathrine Zimzik und Tanja Dahmen die Vorbereitungen der Station.


Dr. Josef Ulfkotte abschließend: „Es war wichtig, die Feldmark historisch zu ordnen.”