Dorstener Geschichte - Station 7: Erler Findling

Zwischen den Jahrtausenden 600 000 - 12 000 v. Chr. transportieren Gletschermassen in einer der erdgeschichtlichen Eiszeiten den Findling aus Skandinavien an seinen späteren Fundort.Im letzten Jahrhundert erlebte der Findling wiederum interessante Transporte und fand seinen jetzigen Standort.

Die Epsisode "Der bezwungene Findling" mit dem Untertitel “Die fleißigen Schaffer des Ehrenmals am Werk.“, Bericht der ZENO-Zeitung Volkszeitung Dorsten und die Herrlichkeit vom 22. Juni 1934 grub der Schüler Kai Kreutzberger aus. Das genauer Datum der Hebung des Findlings war lange unbekannt. „Doch erst 1934!“ sagte er.



Der Heimatverein Erle forderte die Rückführung des Naturdenkmals. Inzwischen ist der Streit begraben. Der Findling aus Erle ist zu einem Stück Dorstener Geschichte geworden und die Bürgermeister der Stadt Dorsten und der Gemeinde Raesfeld-Erle einigen sich darauf, dass der Erler Findling als historisches Mahnmal an seinem „unfreiwilligen“ Standort in Dorsten verbleibt. Am Vorabend des 8. Mai 2002 sind auch die Heimatfreunde aus Erle der Einladung des Dorstener Bürgermeisters gefolgt.

Ihr Vorsitzender Klaus Werner: „Mit dieser zweitbesten Lösung können wir leben“.

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Daten und Fakten

Eröffnung - 7. Mai 2002

Adresse - Westwall, Nähe Ehrenmal

Geodaten - N051°39'35" / E006°57'43"



Kai Kreutzberger, Mitglied der Geschichts-AG des Gymnasiums, zeigt, was er gefunden hat. Das genauer Datum der Hebung des Findlings war lange unbekannt. „1934! sagte er“


Im Bild auch Stadtarchivarin Christa Setzer. Sie hatte – zusammen mit Josef Ulfkotte – das Interesse durch einen Beitrag im Heimatkalender 2002 auf den Findling im Westgraben gelenkt.