Dorstener Geschichte - Station 9: St. Agatha - Mitten in der Stadt - Mitten im Leben

Die Geschichtsstation "Dorstener Geschichte - Station: 09 St. Agatha wurde zum Kirchweihfest öffentlich übergeben. Vom 29. Juni 2002 (Peter und Paul) bis zum 7. Juli gedenkt die Gemeinde in einer eigenen Festwoche der Weihe der neu errichteten St. Agatha-Kirche und macht gleich zu Beginn der Stadt Dorsten die neue Geschichtsstation vor ihrer Tür zum Geschenk. "Es geht um die Menschen, die in diesem Raum ihren Glauben feiern, es geht um die Menschen, die mitten in der Stadt leben und die St. Agatha-Kirche und die Gemeinde von außen wahrnehmen", (Jubiläums-Pfarrbrief). Gemeindemitglieder und Besucher fanden im Turm und an den Seitenwänden der Kirche Informationen und Abbildungen über die Zerstörung und über den Wiederaufbau. Die alten Steine aus den Trümmern wurden bei der Beton-Konstrution wieder genutzt.




Zum Kirchweihfest ist der Kirchenraum festlich geschmückt

Sehenswert – neben der spezifisch kirchlichen Ausgestaltung - die Ausstellung „Aus den Trümmen Wiederaufbau mitten in der Stadt“. Hier sind kaum gezeigte Dokumente zusammengetragen, von der Trümmerlandschaft um St. Agatha überPlanung und Erstellung des neuen Kirchenraums bis zur Wiedereröffnung bzw. Weihe des neuen Gotteshauses. Gerd Jägering, früherer Leiter der Zentralrendantur, heute Ruheständler und engagiertes Vorstandsmitglied im Verein für Orts- und Heimatkunde, hat über Monate aus dem umfangreichen Pfarrarchiv und privater Sammlung hochinteressante Dokumente und teils nie gezeigte Fotos zusammengestellt. Unterstüzung fand er bei Josef Ulfkotte, Vors.des Vereins für Orts- und Heimatkunde


Der Altar

Pfr. Ulrich Franke (re.), hier vor dem Bild des flandrischen Schnitzaltars von 1520, zuammen.mit Norbert Hüsken, dem diese erste Ansicht – seit der Zerstörung – des früheren Hauptaltars von St. Agatha zu danken ist.
Norbert Hüsken, ebenfalls verantwortlich für die Gestaltung und Präsentation, hat mit Mitteln moderner Fototechnik aus verschiedenen Teilansichten ein neues Gesamtbild gefertigt.


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Daten und Fakten

Eröffnung - 29. Juni 2002

Adresse - Pfarrkirche St. Agatha

Geodaten - N051°39'37" / E006°57'55"




Ein Blick vom Markt nach Nordwesten. Zu erkennen das Dekanatshaus. Darunter ein Blick auf das alte Pfarrhaus (an der Vehme) und St. Ursula: Von der früheren St. Agathakirche nur Trümmer und Schutt!



Der Entwurf von Otto Bongartz zum Wiederaufbau mit den imposanten Türmen wurde aus Kostengründen verworfen.