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Erfahrungen ohne Erfahrung – Mein Weg in die und in der Lebenshilfe

Ludger Cirkel zu Gast (von - 27.09.2020)


Der Vorsitzende der Dorstener Lebenshilfe Ludger Cirkel gab dem Lionsclub mit einem interessanten Vortrag die Ehre.

Er begann mit der Erfahrung, wie er von seinem Vorgänger und damaligem Bürgermeister Dr. Zahn gebeten wurde, den Vorsitz der Dorstener Lebenshilfe zu übernehmen. Dabei hat er sich auf ein für ihn bis dahin weitgehend unbekanntes Terrain begeben, auf dem es einiges zu lernen gab.

Mit 27 Jahren trat er in die CDU-Fraktion der Stadt Dorsten ein und war damit zehn Jahre lang jüngstes Ratsmitglied. Nach 30 Jahren Kommunalpolitik stellte er seine politische Arbeit ein. Genau zu diesem Zeitpunkt rief Dr. Karl-Christian Zahn bei Ludger Cirkel an und bat um ein Gespräch. „Wir kannten uns ein wenig, aber ich wusste absolut nicht, warum Dr. Zahn mit mir sprechen wollte“, so Ludger Cirkel.

Es stellte sich heraus, dass er den Vorsitz der Lebenshilfe Dorsten e. V. an Ludger Cirkel weitergeben wollte. „Ich wollte Dr. Zahn natürlich nicht absagen, beschloss jedoch für mich, den Vorsitz keine 16 Jahre innezuhaben, wie mein Vorgänger.“

Ludger Cirkel lächelte und erinnerte sich weiter: „Bei meiner Vorstellung damals in der Villa Keller fragte mich eine Bewohnerin nach meinem Doktortitel - leider Fehlanzeige. Aber ich konnte zumindest damit punkten, dass ich zwei Söhne habe.“

Das waren seine ersten Erfahrungen mit geistig Behinderten, die zu ihrem Vorteil absolut offen und ehrlich seien, auch wenn es machmal weh tut. (Sie sind aber dick!)

Unter vielen Fachleuten für die Erziehung im Vorstand nahm Ludger Cirkel gleich eine andere Rolle ein: „Ich spreche nicht die Sprache der Pädagogik, sondern die der klaren Fakten.“

Er und seine Vorstandskollegen haben die Lebenshilfe zusammen mit der umtriebigen Geschäftsführerin Brigit Witting gut nach vorne gebracht und die Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt. Dennoch geht es nicht ohne die ehrenamtlichen Helfer, die sich auf verschiedene Art und Weise engagieren.
„Wir müssen gut rechnen, um über die Runden zu kommen“, so Ludger Cirkel, „aber ich bin ja Kaufmann“.


Er stand dann noch nach dem Essen für eine ausführliche Schilderung der Aktivitäten von Lebenshilfe e.V. und für Fragen der Lions zur Verfügung. Er sprach von dem heutigen Aussehen der Einrichtungen und den Problemlösungen, die der Lebenshilfe einen Weg in die Zukunft ermöglichen. Es sind immer wieder andere Strategien notwendig. um so leistungsfähig zu bleiben und um die richtigen Schwerpunkte zu setzten. Die Welt dreht sich immer weiter und ändert sich.

Aber die Lebenshilfe ist im Leben von Ludger Cirkel nicht die einzigen Erfahrung. Auch auf anderen Gebieten ist er ehrenamtlich unterwegs. Sein Frau sprach einmal von einem Sprachfehler bei ihrem Ludger. Er können wohl nicht „nein“ sagen.

Thomas Grund bedankte sich für den Vortrag mit echtem Lionswein und einem sportlichem Geschenk.

Vortrag Ludger Cirkel

Vortrag

Publikum

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