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Stephan Reken hinterlässt eine riesige Lücke

Schock über plötzlichen Tod (von DZ Stefan Diebäcker - 28.01.2016)

DORSTEN. Sie standen gestern Nachmittag schweigend auf dem Marktplatz zusammen: rund 300 Dorstener, die sich
spontan zu diesem stillen Gedenken getroffen hatten. Die Betroffenheit stand ihnen ins Gesicht geschrieben, viele hatten
Tränen in den Augen. Kerzen wurden am Bronze-Brunnen abgestellt.

Stephan Reken, das wurde in diesen beklemmenden Minuten deutlich, wird Dorsten, seiner Heimatstadt, und den
Menschen, die ihn kannten, fehlen. Sein Tod hinterlässt eine riesige Lücke.

Große Trauer

Dorsten und vor allem die Innenstadt stand unter Schock, als die Nachricht am Mittwochmorgen öffentlich wurde: Stephan
Reken ist am Dienstag völlig überraschend gestorben. Reken wurde nur 46 Jahre alt, er hinterlässt seine Frau und seine
Tochter.

Der Store-Manager des Modehauses Mensing war zweiter Vorsitzender der Interessengemeinschaft Altstadt. Gemeinsam
mit Thomas Hein, Manfred Hürland und Stefanie Dornhege bildete er 20 Jahre lang ein eingespieltes Team, das sich auf
vielfältige Weise für Dorsten und die Innenstadt engagierte–ehrenamtlich. „Er hat Dorsten maßgeblich nach vorne
gebracht“, betonten seine Mitstreiter gestern tief getroffen.

Auch deshalb war er im Jahr 2011 von der Dorstener Zeitung zum „Unternehmer des Jahres“ gekürt worden. Dass
Stephan Reken die ehrenamtliche Arbeit besonders am Herzen lag, bewies er durch die Organisation des Lichterfestes.

Im November fand der Aktionstag, der Vereine und Gruppen – das Ehrenamt also – in den Mittelpunkt rückt, zum zehnten
Mal in der Fußgängerzone statt. Reken hatte 2006 die Idee und übernahm stets auch die Vorbereitung. Der DIA-Vorstand
kündigte gestern an, dass dieses Erbe fortgeführt wird, „auch wenn ich im Augenblick noch nicht weiß, wie das gehen
soll“, räumte Thomas Hein.

Stefan Diebäcker

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