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Das Gotteshaus auf der Düne

Die Geschichtsstation „St. Paulus“ wurde am Sonntag übergeben" (von DZ -manu - Foto Hollstegge - 25.01.2016)

HERVEST. Die Suche nach der neuen Geschichtsstation an der St.-Paulus-Kirche im Dorf Hervest führte Gemeindemitglieder und Gäste am Sonntag ins Pfarrheim.

„Dem Kleber war es etwas zu kalt, daher konnte die Station noch nicht vor der Kirche angebracht werden“, erklärte Bürgermeister Tobias Stockhoff. Um auszuhärten, hätte der Kleber 24 Stunden lang Temperaturen von über 5 Grad gebraucht. Daher wurde die 41. Geschichtsstation in der Stadt gestern zunächst im Pfarrheim enthüllt.

Wiege des Glaubens „Für diese Station gibt es keinen besseren Ort als ihre Kirche“, gab Stockhoff der Gemeinde mit auf den Weg. Denn die Kirche sei als ältestes Kirchgebäude in der Stadt quasi die „Wiege des christlichen Glaubens“ in Dorsten. Der heilige Liudger soll der Geschichtsschreibung nach im Jahr 800 auf einer Missionsreise das Gotteshaus auf einer Düne errichtet haben.

Seitdem ist die St-Paulus-Kirche vielfach umgebaut und renoviert worden. Diese Entwicklungen haben Schüler der Geschichts-AG des Gymnasiums Petrinum in enger Zusammenarbeit mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten, dem Lions-Club Dorsten-Hanse und dem Stadtarchiv recherchiert.

Bei der Aufarbeitung der älteren Kirchgeschichte half besonders die Schrift „St. Paulus – Rückblick in die Geschichte“, die 1997 von Annegret Steven und Dirk Steinberg verfasst wurde. Lehrer Dr. Josef Ulfkotte hatte mit seiner Geschichts-AG bereits 2005 einen ersten Entwurf für die Geschichtsstation erstellt. Dieser wurde in den nächsten Jahren immer wieder überarbeitet und aktualisiert. „Ich finde es wichtig, Lokalgeschichte in den Unterricht einzubeziehen. Wir müssen die Schüler in ihrer Umgebung abholen, damit sie sich später dann die große Welt erschließen können“, sagte er und verriet gleichzeitig:

„Die 42. Station ist schon in Planung.“ Passend zur Eröffnung der Mercaden soll diese unter dem Titel „Lippetor“ stehen. manu

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